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Schröpfen

 

 

Schröpfen

Schröpfen zählt zu den traditionellen Ausleitungsverfahren.

Dabei werden Schröpfgläser mit Unterdruck auf die zu behandelden Stellen gesetzt. Die traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kennt das Schröpfen zur Behandlung von Fülle- oder Leeresyndromen.

Eine Schröpfbehandlung wird je nach Indikation trocken oder blutig durchgeführt. Beim blutigen Schröfen wird die Haut vor dem Aufsetzen des Schröpfglases eingeritzt, sodass es durch den Unterdruck beim Schröpfen bluten kann. Der Reiz stimuliert das Immunsystem und regt über Reflexzonen die Regulation innerer Prozesse an.

Die wichtigsten Einsatzgebiete sind Verspannungen, Atemwegserkrankungen oder Menstruationsstörungen.

Wie die meisten Naturheilverfahren wird auch diese Therapie von der Schulmedizin nicht anerkannt. Wissenschaftliche Beweise für die Wirkung und Wirksamkeit sind nicht erbracht worden.

Patienteninformation - invasive Therapien (pdf)